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Konflikte mit dem Adel

Im Laufe des 15. Jahrhunderts kam es zwischen der selbstbewussten St. Veiter Bürgerschaft und dem Kärntner Adel immer wieder zu Konflikten, die im Jahre 1516 eine weitere Zuspitzung erfuhr, als die Bürger ständischen Söldnertruppen, die zur Niederschlagung eines Bauernaufstandes am Krappfeld aufgeboten worden waren, den Einlass in die Stadt verwehrten.

Die darüber erbosten Landstände bemühten sich nun, in den Besitz einer eigenen Stadt zu gelangen, wozu sich das eben durch eine Feuersbrunst zerstörte Klagenfurt anbot, das von Kaiser Maximilian unter Aufhebung aller seiner bisherigen bürgerlichen Freiheiten am 24. April 1518 den Kärntner Landständen übergeben wurde.
Diese Schenkung leitete einen Prozess ein, in dessen Verlauf Klagenfurt immer mehr Funktionen einer Hauptstadt erhielt. So wurde aber noch 1523 das landesfürstliche Zeughaus nicht in Klagenfurt, sondern noch in St. Veit erreichtet. 
          1599 berief Ferdinand II. den Landtag in die alte Herzogstadt St.Veit, obwohl in Klagenfurt dafür schon das eben neu errichtete Landhaus zur Verfügung stand. Bis 1529 und dann wieder zwischen 1622 und 1747 hatte St. Veit das Münzrecht inne. Erst 1754 ordnete Kaiserin Maria Theresia die Verlegung der noch in St. Veit befindlichen Hauptladen einiger Zünfte nach Klagenfurt an, weil die Hauptvertretung jedes Berufstandes ihren Sitz in Landeshauptstadt haben müsse.

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