
Der heilige Vitus, der Stadt den Namen gebende Kirchenpatron, soll der Legende zufolge aus Sizilien stammend zusammen mit seinem Erzieher Modestus und seiner Amme Crescentia in Rom unter Kaiser Diokletian den Märtyrertod erlitten haben.
Eines seiner Attribute, der Ölkessel, wird im St. Veiter Stadtwappen verwendet.
Für die Ursprünge der Stadt St. Veit können mangels verlässlicher Quellen nur Vermutungen angestellt werden. Zeuge einer Besiedelung des St. Veiter Raumes im frühen Mittelalter ist das Fragment eines karolingischen Flechtwerksteines in der Außenmauer des Karners, der ein Überrest eines frühmittelalterlichen Baues ist, dessen genaue Lage uns nicht bekannt ist.
Den Mangel an Quellen soll eine Sage kompensieren, jene Ungarnschlacht im Jahre 901, die Veranlassung zur Gründung der Stadt bot.